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Astronauten beenden "Hubble"-Außeneinsatz

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Die Astronauten der Raumfähre "Atlantis" haben ihren zweiten Außenbordeinsatz am Weltraumteleskop "Hubble" beendet. Sie installierten in mühevoller Arbeit vier neue und zwei überholte Gyroskope an dem Teleskop und setzten frische Batterien ein. Die Gyroskope dienen dazu, die Lage des Teleskops im All zu steuern. Drei der bisherigen Geräte waren kaputt, und sie waren für die Astronauten nur schwer zu erreichen.

Runderneuert statt neu Ein Gehäuse mit zwei der Gyroskope ließ sich trotz mehrere Versuche nicht wie vorgesehen einbauen, hieß es. "Daraufhin installierten die Weltraumspaziergänger ein runderneuertes Ersatzmodell", teilte die NASA mit. Anschließend ersetzten die beiden Astronauten Mike Massimino und Mike Good mehrere Batterien. Der Außeneinsatz, der zunächst gut sechs Stunden dauern sollte, musste auf fast acht Stunden verlängert werden.

Alte Kamera ersetzt Am Donnerstag hatten die Astronauten eine neue Kamera montiert und eine defekte Datenerfassungseinheit ersetzt. Die alte Kamera wurde bereits im Dezember 1993 installiert und hat mehr als 135.000 Aufnahmen zur Erde gesendet. Die beiden Astronauten hatten einige Mühe, sie zu entfernen, da sich die Befestigung nach all den Jahren kaum lösen ließ. Die neue Kamera im Wert von 132 Millionen Dollar soll noch tiefere Einblicke in den Kosmos ermöglichen als bisher.

Letzte Wartung vor dem geplanten Absturz Die "Atlantis"-Mission ist die fünfte und letzte Reparatur und Wartung des Observatoriums "Hubble", das seit 1990 im All schwebt, bisher 6,9 Milliarden Dollar (5,1 Milliarden Euro) kostete und spektakuläre Bilder aus den Tiefen des Alls zur Erde sendete. Die Astronauten montierten auch einen Haken, an dem das Weltraumteleskop in einigen Jahren von einer Robotersonde gepackt werden soll, um dann kontrolliert in den Pazifik abzustürzen.

Beim dritten Außeneinsatz steht heute die Einrichtung eines "Cosmic Origins Spectrograph" auf dem Programm. Dieser soll bislang unerreichte Blicke auf schwach glimmende kosmische Objekte im Bereich der ultravioletten (UV) Strahlung ermöglichen.

Tagesschau.de

Ausbau von DSL auf dem Land gerät ins Stocken

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 Die Bundesregierung gerät mit ihrem Plan, bis Ende des nächsten Jahres jeden Haushalt mit schnellem Internet zu versorgen, in immer weiter ins Hintertreffen. Überraschend hat der Bundesrat die Entscheidung über die sogenannte digitale Dividende verschoben. Mit der digitalen Dividende werden die Funkfrequenzen bezeichnet, die durch die Umstellung der Rundfunkübertragung auf digitale Technologie frei geworden sind. Sie sind zu einem wichtigen Bestandteil der Breitbandstrategie der Bundesregierung geworden. Mittels der Frequenzen sollte Breitband-Internet per Funk auch in entlegene Gebiete gebracht werden, die heute auf schnelles Internet verzichten müssen.

Da die Frequenzen bislang von den Rundfunkanstalten genutzt wurden, die in der Hoheit der Bundesländer liegen, muss der Bundesrat der künftigen Vergabe an Internet-Zugangsanbieter zustimmen. Nach den Plänen des Wirtschaftsministeriums sollte das am Freitag in der Länderkammer geschehen. Offenbar hat nun der Wirtschafts- und Kulturausschuss des Bundesrates einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hintergrund sind mögliche Störungen drahtloser Mikrofone durch die Nutzung der Frequenzen der digitalen Dividende. Außerdem könnten Empfangsgeräte für das Kabelfernsehen gestört werden, heißt es beim Verband Privater Rundfunk und Telemedien. Allerdings hatten sich auch im Vorfeld die Rundfunkanstalten grundsätzlich gegen eine veränderte Nutzung der Frequenzen gewehrt.

"Wir appellieren dringend an den Bundesrat, die digitale Dividende für mobile Breitbanddienste freizugeben", sagte der Präsident des Telekom-Branchenverbandes VATM, Gerd Eickers. Die Verschiebung bezeichnete er als "außerordentlich bedauerlich" und verwies auf die Breitbandstrategie der Bundesregierung. "Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Nutzung der Digitalen Dividende unverzichtbar", sagte er.

Offenbar ist hinter den Kulissen ein Streit um Geld ausgebrochen. So spricht der Verband für professionelle drahtlose Produktionstechnologie (APWPT) davon, dass 630 000 Mikrofon umgerüstet werden müssten, die bei Konzerten, TV-Shows und Sportveranstaltungen eingesetzt werden. Die Kosten dafür liegen den Angaben zufolge bei mehr als eine Mrd. Euro.

Der VATM spricht von einer "maßlosen" Übertreibung. Darüber hinaus hat die Bundesnetzagentur erklärt, keinen Betrieb zuzulassen, bevor das Problem der Störungen nicht geklärt sei. Tatsächlich verfügen die Funkmikrofone nur über das Recht einer Sekundärnutzung und mussten bislang auch schon mögliche Störungen von Hauptnutzern hinnehmen.

Welt.de

Sommer-Angebot: Vodafone UK verzichtet auf Roaming-Gebühren

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Zwischen 1. Juni und Ende August zahlen Briten im Ausland nur Inlandstarif. Das Angebot gilt für Telefonate, SMS und MMS. Interessenten müssen sich zuvor für die Tarifoption "Passport" anmelden. Vodafone UK verzichtet zwischen 1. Juni und Ende August auf Roaming-Gebühren. Kunden des britischen Mobilfunkbetreibers zahlen in diesem Zeitraum für alle Mobilfunktelefonate, SMS und MMS im Ausland nur den üblichen Inlandstarif.

Voraussetzung für die Nutzung des Angebotes ist, dass sich die Interessenten für die Option "Passport" anmelden. In diesem Tarif zahlen Postpaid- und auch Prepaid-Kunden für Gespräche im Ausland den in ihrem Heimatland geltenden Minutenpreis zuzüglich eines einmaligen Aufschlags von 0,75 Pfund pro Telefonat, den Vodafone während der drei Sommermonate nicht berechnet. Nach Ablauf der Zeit steht den Kunden frei, die Tarifoption zu verlängern oder wieder in ihren alten Roaming-Tarif zu wechseln.

Vpdafone Deutschland bietet mit Reiseversprechen einen ähnlichen Tarif an. Für deutsche Kunden beträgt der Aufschlag einmalig 75 Cent für jeden abgehenden oder ankommenden Anruf im Ausland. Der Tarif gilt in allen EU-Ländern sowie in beliebten Urlaubsländern wie Ägypten, Australien, Japan, Neuseeland, Schweiz und Türkei.


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