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Reisen nach Rhodos

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Reisen nach Rhodos sind durch die besondere Atmosphäre der alten Stadt für Besucher immer wieder etwas Besonderes. Der Blick auf Kreuzfahrtschiffe und Jachten im Hafen von Rhodos, vor den Stadtmauern der Altstadt, hinterlässt bei den Besuchern einen unvergesslichen Eindruck. In der Einfahrt in den alten Hafen von Rhodos stehen zwei Säulen mit Wappentieren, an deren Stelle einst der Koloss von Rhodos gestanden haben soll. In den alten Gassen gibt es viele kleinere Läden mit Kleidung, Schmuck und anderen Reisesouvenirs. Die sonnige Insel bietet dem Urlauber neben einer sehr alten und vielfältigen Kultur, auch wunderschöne Strände und dichte Pinienwälder in den Bergen. Für Badeurlauber ist die touristisch erschlossene Ostküste zu empfehlen, wogegen man im Süden und im Landesinneren noch Ruhe und Traditionen findet. Eine Rundreise entlang der Küste durch die vielen kleinen Ortschaften hat ihre besonderen Reize und lässt den Besucher noch mache geschichtliche Entdeckung machen. Im bergischen Landesinneren werden noch viele Ost- und Gemüsesorten angebaut, die teilweise durch das Klima auf Rhodos sogar zweimal im Jahr geerntet werden können. Naturliebhabern und Wanderern bietet die Insel viele Möglichkeiten die abwechslungsreiche Landschaft kennen zu lernen. Zum Ende des Urlaubs ist vielleicht noch eine Fahrt in die Berge mit einem Besuch des Schmetterlingstals im Norden der Insel zu empfehlen.

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Reise zur Blumeninsel Madeira

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Der Pastoralverbund Neheim-Ost, unter der Reiseleitung von Michael Jäink, besuchte vom 25. April bis zum 02. Mai 2009 die Vulkaninsel Madeira, auch „Perle im Atlantik“ genannt. Die vielfarbige Blütenpracht und frühlingshaften Temperaturen machten diese Insel zu einem ganz besonderen Ziel. Auf rund 800 Quadratkilometern Fläche bieten abwechslungsreiche, spektakuläre Landschaften, steile Küsten, grüne Täler, imposante Gipfel und uralte Lorbeerwälder ein  atemberaubendes Bild.

Die Gruppe bewohnte ein sehr schönes Hotel in der Hauptstadt Funchal. Von dort aus wurden unvergessliche Ausflüge unternommen. Eine Halbtagesfahrt nach Eira do Serrado/Monte, sowie eine Ganztagesfahrt in die Berge (Santana) gaben einen Einblick in senkrecht abfallende Uferfelsen und karge Hochplateaus, die nur über kurvige, enge Straßen erreichbar waren. Die Fahrt mit einem Korbschlitten ins Tal war ein außergewöhnliches Erlebnis.

Während der Tagesfahrt an die Süd- und Nordküste bot sich allen Beteiligten ein grandioses Panorama. Immer wieder war man beeindruckt von der Fülle an Pflanzen. Levadas, das sind künstlich angelegte Wasserläufe zur Bewässerung von Landwirtschaft und Zuckerrohr-Plantagen konnten während einer Wanderung besichtigt werden.

Das berühmte Blumenfest mit dem Blumenkorso, welches immer im April stattfindet, war ein herausragendes Ereignis für Inselbewohner und Touristen.

Ferner erhielt die Gruppe Einblick in die Herstellung von Madeira-Wein, Korbwaren und traditionellen Stickereien.

Am Ende der erlebnisreichen Woche stand eine halbtägige Schiffsfahrt mit der NAU Santa Maria, die ein Nachbau der legendären Santa Maria von Christoph Kolumbus ist, sowie eine Fahrt mit einem Speed-Schlauchboot zu den Walfisch- und Delfingründen vor der Küste Madeiras auf dem Programm.

Noch lange, da kann man sicher sein, werden diese wunderbaren Eindrücke bei jedem einzelnen Reiseteilnehmer nachklingen.

Das BILD zeigt die Reisegruppe vor der Wallfahrtskirche in Monte.


Dorf Info


Reise in die Vergangenheit der eigenen Familie

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    Es ist eine Reise in ihre eigene Vergangenheit, auf den Ramona Ziegler die Leser ihres ersten Romans mitnimmt. In «Herrgottswinkel» erzählt die Sonthofenerin vom bewegten Leben dreier Frauen aus ihrer Familie, die sich mit innerer Stärke über Anfeindungen und gesellschaftliche Normen früherer Zeiten hinwegsetzten.
    Auf die Idee, das Buch zu schreiben, kam die 47-Jährige durch den Autorenwettbewerb «Schreibende Bäuerin». Diesen gewann sie - obwohl sie selbst keine Bäuerin ist -, weil sie ihren Stammbaum bis ins frühe 17. Jahrhundert zurückverfolgen kann, ihre Familiengeschichte seit jeher im Allgäu spielt und ihre Vorfahren stets Bauern waren (wir berichteten).

    Auch die drei weiblichen Hauptfiguren in «Herrgottswinkel» kennen den harten, bäuerlichen Alltag. In ihren Schicksalen fand Ramona Ziegler, so sagt sie, Parallelen zu ihrem Leben. Damit half ihr der Roman auch ein Stück weit beim Aufarbeiten persönlicher Probleme.

    Und so beginnt das 320-seitige Buch - das im Oberallgäu spielt - Anfang der 1990er Jahre angelehnt an Ramona Zieglers eigene Geschichte mit Julia, die ohne den Grund zu kennen von ihrem Schwager und dessen Frau angefeindet wird. An diesen Streitereien droht ihre Ehe zu zerbrechen und Julia flüchtet schließlich zu ihrer Großtante Rosel. Die alte Frau baut ihr eine Brücke in die Vergangenheit. Ähnlich wie im realen Leben. Dort erweckte Ramona Zieglers 95-jährige Großtante die Vorfahren Sommer für Sommer auf einer Alpe im Oberallgäu mit Erzählungen, Bildern und anderen alten Dokumenten für ihre junge Nichte zum Leben.

Zu diesen Ahnen gehört eine Ururgroßmutter. Im Roman heißt sie Berganna und ist unsterblich verliebt in den Wilderer Daniel. Doch das Glück der Beiden ist kurz. Daniel stirbt und Anna geht eine Vernunftehe ein. Später wird ihr vorgeworfen, dass sie ihrem zweiten Mann keine Kinder schenkt. Sie flüchtet sich Sommer für Sommer in die Berge und bewirtschaftet eine Alpe - begleitet von Johanna, ihrer und Daniels Tochter.

Johanna widmet sich der zweite Teil des Romans. Auf der Suche nach der Familie, die sie nie hatte, zeugt sie mit dem Patriarchen Engelbert 13 Kinder. Eines davon ist Julias Großmutter Anna, die ihren Vater schon als Kind nie zufriedenstellen konnte und deren Wunsch, geliebt zu werden, ihr Leben prägt. Als sie ein uneheliches Kind von einem verheirateten Mann zur Welt bringt, verschlechtert sich das Verhältnis zum Vater noch.

Doch sie kämpft um ihren Sohn und bietet dem Leben die Stirn - wie zu guter Letzt auch Julia, die Kraft aus den Erlebnissen ihrer Ahninnen zieht und sich gegen ihre Verwandten zur Wehr setzt, um ihre Ehe zu retten...

Erscheinungstermin für «Herrgottswinkel», herausgegeben im Pendo-Verlag, ist Mittwoch, 20. Mai.

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